Beiträge von Fiddler

    Ich finde den Boden besonders schön. Und der sieht mir eigentlich nicht alt aus, gegenüber der Decke fehlen

    mir da ein paar kleine Kratzerchen oder anderweitige Abnutzung. Egal, wie alt die Teile jeweils sind, sie wurde

    schön neu eingerichtet. Nur die F-Loch Risse ... sind die eigentlich unterlegt? Sollte man sonst schon noch was

    machen.

    Also, ich finde das ganz hervorragend!! Perfekt! ich könnte es mir nicht schöner vorstellen. *schwärm*
    Ich hätte auch nichts an glänzenden Rändern auszusetzen. Ob man es fixieren muss? Ich denke

    nicht, bin aber kein Experte. Falls die irgenwo etwas abgegriffen werden sollte, passt das doch

    zu der alten Geige, dann geht man evtl. mit etwas Viol drüber und gut.


    Also wenn ich mal eine Geige lackieren muss, wende ich mich an Dich! :thumbsup:

    Sehe ich jetzt nicht so. (Mehrere Meinungen sind doch hoffentlich erlaubt?) :)

    Auf dem Bild sieht der Hals nicht zu flach aus. Ist im Rahmen. Habe Geigen mit noch flacherem Hals,

    die auch viel gespielt wurden.

    Eine minimale Anhebung des Griffbretts, wenn unbedingt nötig, könnte man leichter erreichen z.B.

    über eine Unterfütterung. Neu-Einsetzen des ganzen Griffbrettes mit scheint mir wesentlich schwieriger.
    Aber ich habe beides noch nicht selbst gemacht, viell. täusche ich mich auch.


    Wie groß ist denn der Saitenabstand am Grifbrett-Ende?

    Hmmm ... schwer einzuschätzen, ob dir das wirklich gut gelingen wird. :/ Ich sag mal so: Wenn du

    handwerklich begabt bist, dann müsstest du nicht nach den nötigen Werkzeugen fragen. Die ergeben

    sich ja aus dem, was du machen willst. Ich hab das noch nie gemacht, würde mir aber bereithalten:

    Knochenleim, Messer zum Öffnen, Schleifpapier, Fichtenhölzchen, kleiner Hobel, 10 kleine Zwingen zum

    Schließen der Geige.

    Öffnen würde ich die erst, wenn ich auch Zeit zum Reparieren haben. Ansonsten kann die auch lange

    offen herumliegen, wenn sie gut bzw. normal gelagert ist.

    Es gibt ja zahlreiche Youtube-Videos zu dem Thema, das wäre auch meine erste Anlaufstelle. :thumbsup:

    Lackieren kannst du ja, dann eben mal in verschiedenen Farbschichten / Farben probieren, die Abnutzungsstellen

    aussparen, mit Flecken arbeiten, ein lebhaftes Lackbild versuchen ... so in der Richtung. Ich hab selber gar keine

    Erfahrung mit Lack.

    Manches ist so tief im „Allgemeingut“ verwurzelt, da stolpert dann sogar ein sonst

    eher sorgfältiger Wissenschaftler drüber:


    Von Harald Lesch kam neulich eine gute Sendung. Am Ende brachte er dann einen Vergleich,

    so in etwa „wie eine Stradivari. Niemand weiß heute, was sein Geheimnis war, er hat es mit ins

    Grab genommen ... seine Geigen sind bis heute unerreicht ... ich durfte kürzlich ein Konzert mit

    einer Stradivari hören, da musste ich weinen, das kann nur der Klang einer Stradivari“ ;(


    Wenn immer nur alle ungeprüft nachplappern, wird es sich nie ändern.

    Ja, den Artikel hatte ich auch schon gelesen. Aus dem Artikel:

    Zitat

    nicht nur professionelle Musiker bescheinigen ihnen ein überlegenes Klangbild

    Das fand ich ganz witzig. Wäre es so, könnte man sich die Untersuchungen sparen und könnte

    sie am Klangbild identifizieren.


    Und mit der Dendrochronologie lässt sich nur evtl. ausschließen, das eine Geige alt ist. Ein Beweis
    für ein bestimtes Alter ist nicht möglich. Das ist letztlich die Essenz des Artikels. Nichts neues.

    Das sind reine, un-besponnene Darmsaiten, passen am besten für originale Barock-Aufführung, aber

    es spricht nichts dagegen, diese auszuprobieren. Da sie schon sehr alt sind, rechne aber beim Aufziehen
    damit, dass sie reissen. (Immer weg halten von den Augen. Mache ich sowieso prinzipiell)