Geige aus Nachlass, was ist sie wert, wer hat sie gebaut und wo kann ich sie verkaufen?

  • Sicherlich wird es schwer und es braucht Zeit den richtigen Intressent zu finden.

    Aber man sollte nicht ungeduldig sein und es gibt immer ein Verhandlungsspielraum.

    Und den Preis nach Unten zu setzen kann man jeder Zeit wenn es Überhaupt kein Intressenten gibt.

    Zum erzielen eines hohen Preisen wäe es schön wenn die Geige in der Taxe gelistet wäre. Ist Sie leider nicht.

    Viele Käufer nehme dieses als grobes maß der Wert Ermittlung. Auch ist die Geige eher neuer Natur

    In dem Preisegment und Preiswerter gibt es sehr Gute Italiener aus der Zeit.

    Ein Auktionshaus halte ich aufgrund des alters nicht für Ratsam. Hier wird nach Prominenz ,Alter und Klang bezahlt.

    Hinzu kommt eine Provision von 20%. Irgendwann wird der Preis so sein das sich Intressenten melden

    und dann heist es gut verhandeln.

  • Kleine korrektur es sind zwei Geigen ich bezug mich auf die Brückner Geige.

    Bei der Vogtländische Geige halte ich den Einstiegs Preis für in Ordnung. In der Regel gibt es angebote von der hälfte des Preises.

    Die frage ist was steht auf dem Wertgutachten.

  • Ouha. Die Preise halte ich für ambitioniert. Gerade für die Vogtlandgeige. Da hat der Geigenbauer -zumindest laut dem Eingangspost- einen Wert von 4-5000 genannt und selber gleich eingeschränkt, dass die Geigen nicht allzu beliebt sind. Bedeutet im Klartext: 4-5000 sind nicht erzielbar.


    Noch dazu gehen die Wertgutachten vom „Höchstpreis“ beim Geigenbauer (=inkl. Steuern und Garantie) aus. Sprich, ohne Steuern ist man schon mal bei grob 3000-3500 (inkl. Garantie), die sind im Privatverkauf aber kaum zu bekommen.


    Real im Privatverkauf sehe ich die Vogtlandgeige bei 2000-3000, die Brückner vielleicht bei 3000-5000, und die Bögen bei 800-1200.


    Aber man kann es ja mal probieren. ;-) Viel Glück beim Verkauf jedenfalls!

  • Es haben sich schon einige Interessenten gemeldet. Mal schauen was daraus wird.

    Und den Preis verhandeln bzw. herabsetzen können wir ja immernoch. Die Preise sind die obere Schätzung des Gutachtens des Geigenbaumeisters.

  • Eine Frage hätte ich mal noch.

    Wir haben nun öfter Anfragen bekommen, ob wir die Violine(n) mal eine Woche ausleihen zu können, damit die Musiker diese im Konzertsaal oder in gewohnter Umgebung anspielen können. Ist das üblich? Wie sichert man sich gegen Diebstahl/Beschädigungen in dem Fall ab?