und schon wieder was Neues eingetroffen

  • Es gibt sogar Geigen von Albert August jr. von vor 1919, die bei Bromptons versteigert wurden. Lütgendorff sagt tatsächlich, dass er erst 1921 geboren wurde. Es gibt Zettel von Albert August jr., die anders aussehen. Deswegen hatte ich zuerst auch an Kopie/Fälschung gedacht.

  • Was machst du eigentlich mit den ganzen Geigen? Spielen, oder auch irgendwann weiter verkaufen?
    Und wie viele hast du inzwischen?
    Ich kann dich ja sehr gut verstehen...wenn ich den Platz und die Mittel hätte würde ich mir auch ständig Geigen kaufen, einfach um zu sehen was draus wird und wie sie klingen wenn sie hergerichtet sind:) LG

  • Weltmeissnerin, mach das nicht, es kostet viel nerven. Am Anfang der Jagd gibt es sehr viele Geigen die den Einkaufspreis nicht wieder einspielen. nach der 100 dersten geige und der nötigen erfahrung, fängt es an Spass zu machen. Hat aber auch wieder einen nachteil. Die Geigen mit der Qualität kosten im Wettbewerb mit anderen auch einiges mehr. Ich bin ja nicht der einzige der Klüger geworden ist es bieten auch Geigenbauer und auch das Auktionshaus corilion sind bei guten Geigen dabei. Dann ist es nur noch reine Glückssache mal die besondere Geige zu gewinnen. Und selbst jetzt bei mindestens 600€ aufwärts kann es sein das die Klangerwartung bei weitem nicht erfüllt werden. Und wieder ein verlust.

  • Was machst du eigentlich mit den ganzen Geigen? Spielen, oder auch irgendwann weiter verkaufen?
    Und wie viele hast du inzwischen?
    Ich kann dich ja sehr gut verstehen...wenn ich den Platz und die Mittel hätte würde ich mir auch ständig Geigen kaufen, einfach um zu sehen was draus wird und wie sie klingen wenn sie hergerichtet sind:) LG


    Ich habe jetzt mittlerweile 7 Geigen. Das ist nicht viel. Einige Forumsmitglieder haben wesentlich mehr Instrumente.


    Geigen sind für mich Gesamtkunstwerke, mit denen ich mich einfach gerne umgebe. Jede Geige ist anders, jede klingt anders, hat eine andere Holzmaserung, ist anders geflammt, anders lackiert. Der Moment, wenn der Postbote klingelt, ich das Paket in Empfang nehme, es öffne und die Geige heraushole, ist unbeschreiblich. Es ist einfach unglaublich spannend, weil man nie weiß, was man bekommt. Es kann der größte Schatz aber auch der größte Schrott sein. In der Regel kaufe ich ja nicht spielfertige Geigen. Eine solche Geige zu reinigen, aufzupolieren, neu zu besaiten, die Stimme auszurichten, etc., bis sie dann wieder erklingt, wieder zum Leben erweckt wird, ist jedes Mal eine ganz spannende Geschichte. Alleine schon, mir eine Geige anzuschauen, das Lichtspiel der Flammen im Ahorn in Kombination mit dem Lack zu betrachten, zu ergründen, welche Geschichte die Geige hat, mir vorzustellen, wie das Holz des Instrumentes geschlagen, getrocknet und bearbeitet wurde, welche Freuden und welches Leid die früheren Spieler mit der Geige erlebten....All das ist einfach nur unheimlich spannend.