Geige mit Zettel Georg Klotz

      Geige mit Zettel Georg Klotz

      Hallo zusammen,

      ich habe diese Geige gekauft und würde mich sehr freuen, etwas mehr darüber zu wissen. Es handelt sich um ein Amati Vorbild, der Klang ist wirklich wunderbar, warm und klar, mit vielen Obertöne.

      Es würde eine Mittenwalder Arbeit aussehen, aber ich möchte gerne etwas mehr lernen, insbesondere über die Zeit und des Geigenbauers.

      Ich weiss, dass es sehr schwierig ist, der Geigenbauer der Geigen von Mittenwald zu erkennen, aber könnte es sich um ein Klotz Umfeld handeln, oder ist es nur eine anonyme Geige wahrscheinlich von Mittenwald? Könnte sie ein Meisterwerk sein oder handelt es sich um eine Geige in einer Werkstatt gebaut? Ist sie vermutlich im 18. Jahrhundert gebaut oder später?

      Der Zettel Lautet "Georg Klotz in Mitten // wald an der Isar 17__".

      Die Maße sind:

      -Länge des Bodens: cm. 35,5;
      -Breite des Bodens: cm. 20,2 (unter) - cm. 16,3 (oben) - cm. 10,8 (mitte);
      -Länger des Hals: cm. 13,2;
      -Diapason: cm. 19,5;
      -Länge der Saiten vom Obersattel zum Steg: cm. 32,6;
      -Länge der Geige: cm. 58,5.

      Ich hänge ein paar Fotos an.

      Es tut mir Leid, dass mein Deutsch nicht so gut, aber ich schreibe aus Italien.

      Vielen lieben Dank und liebe Grüße!

      Stephanie
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      Sieht ziemlich authentisch alt aus, gute Geige, gute Holzwahl. Ein wichtiges Indiz wäre, ob da ein echter Anschäfter ist.
      Auf den Fotos kann ich das nicht erkennen. Foto vom Zettel wäre auch ganz gut, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering
      ist, dass der so stimmt.
      Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort!

      Ja, es gibt einen Anschäfter, ich hänge ein paar Fotos an, auch des Zettels.

      Ich habe gelesen, dass Georg Klotz verzierte oft (aber vielleicht nicht immer) den Wirbelkastenabschluss mit drei Kerben, und das ist abwesend in meiner Geige.

      Der Klang ist der Klang einer Meistergeige.

      Nochmals Danke und viele liebe Grüße!

      Stephanie
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      Hallo und vielen Dank für die Antwort. Sollte die Geige vermutlich jedenfalls eine Meistergeige sein, gänzlich von einem einzigen Geigenbauer gebaut, oder handelt es sich um eine Geige von einer Werkstatte, wo viele Mitarbeiter einzige Teile des Instruments herstellten?

      Ich habe gelesen, dass der Influss der Verleger (insbesondere Neuner und Bader) ab 19. Jahrhundert immer mehr stark war, und es war letztendlich schwierig für die Geigenbauer, unabhängig von ihnen arbeiten zu können.

      Nochmals Danke und schönen Sonntag! LG,

      Stephanie