Alte Geige italienisch? Unbekannte Herkunft, Alter?

      Alte Geige italienisch? Unbekannte Herkunft, Alter?

      Hallo liebes Forum,
      ich spiele seit kurzem auf einer alten Geige mit vielen Reparaturen, die nach meiner eEinschätzung Recht alt sein muss. Leider habe ich keine Ahnung in Bezug auf Hersteller ( Region) bzw. Alter.
      Kann jemand eine Einschätzung machen?
      Ein Reparaturzettel von 1936 ist drin. ( Foltin)

      Vieln Dank.
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      ich schätze gute Klingenthaler Arbeit, Hopf Schule. Wegen der Reparturspuren schwer zu datieren - vermutlich Ende 19.Jh..
      Die klassischen Klingenthalter Geigen schauen immer so etwas derb, dickbäuchiger und klobiger aus - was aber nicht negativ gemeint ist
      Danke für die Antworten, die Schnecke ist halt doch sehr auffällig.
      Anbei ein Foto was ich gefunden habe, mit fast identischer Schnecke. (Antonio Dalla Costa)
      ram.ac.uk/museum/item/15017
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      Ich würde sagen klar vor 19 Jahrhundert.
      Anhand der vielen Reparaturen denke ich an ein Risiko Instrument, welches kein Geigenbauer unter seinem Namen verkaufen möchte.
      Dies ist aber lediglich eine Vermutung.
      Klarheit würde der Gang zu einem Geigenbauer bringen. Wenn dieser das Instrument selber kaufen würde, wäre das ein gutes Zeichen. Wenn er keine genauen Angaben machen möchte, dann spricht es eher gegen die Geige.
      Klar ist ein Instrument mit vielen Reparaturen ein Risiko, aber ich will sie jetzt nicht gleich verkaufen. Mich interessiert halt eher, was ich da habe. Ich kann jedoch sagen, dass alle Risse auch von innen repariert sind. Fotos sind leider nicht so toll.
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      verstehe einiges an dieser Geige nicht: ?(


      warum kommt unter den kleinsten Abplatzungen auf Bild 1 und auch am Wirbelkasten so helles (weißes) Holz hervor? Kenne ich nur von neuen Geigen.

      Was ist das für eine Reperatur auf Bild 2? Die Aufdoppelung (-trippelung?) des Zäpfchens und das Eingesetzte Holzstück? So etwas macht man, wenn man einen neuen Hals ansetzt. Das würde auch den viel stärkeren Gelbton am Hals erklären. Dann wäre die Geige nicht zusammengehörig? (Anschäfter sehe ich auch nicht. Das Griffbrett auf Bild 2 wirkt auch sehr neu und etwas flüchtig verarbeitet?

      auf Bild 8 meine ich bei Vergrößerung runde Schleifspuren zu sehen wie sie ein Proxon Tellerschleifer macht.

      auf Bild 4 sieht man bei Vergrößerung 2 eingesetzte Stücke. Die minimale Krakelierung geht aber fast komplett durch. Wurde der Wirbelkasten vor der Lackierung repariert??
      Warum eigentlich 2 Stücke und nicht eines sauber angepasst?

      die Deckenrisse auf Bild 9 wirken auf mich so wie sie eben bei relativ neuen Lackoberflächen sind.

      innen ist das Holz auch recht hell?


      man sollte die Geige wirklich in der Hand haben und ich bin gespannt was der Geigenbauer sagt ......
      Zu Deiner ersten Frage: Solche Macken wirken manchmal, als würde man auf´s Holz schauen, aber so sehen manchmal Macken aus, wenn sie nur den Lack betreffen. Die „Kraterwände“ wirken so hell. War bei der Bastel-Geige, bei der ich grad die Lackierung „ausgebessert“ :/ habe, bei manchen Macken auch so.