Tielke, Joachim 1641 bis 1719

      Viola (Diskantlage) von Joachim Tielke, Hamburg / Deutschland. Datierung: 1694
      Decke Nadelholz; Boden und Zargen in Streifen aus
      geflammtem Ahorn und Palisander auf Nadelholz; Hals, Wirbelkasten und
      Kopf Ahorn; Griffbrett Ahorn, Palisander, Schildpatt und Elfenbein.
      Schwingende Saitenlänge: 314 mm

      Beschreibung:
      5-saitig. Gambenförmiger Korpusumriss, sichelförmige Schalllöcher, geschnitzter Löwenkopf. Weitere Beschreibung siehe Lit.

      Literatur:
      Martius, Klaus und Philipp, Michael:
      Neuerwerbsbericht. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1994.
      Nürnberg 1994, S. 218-219.


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd


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      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd
      Violoncello (ursprünglich Viola da Gamba in Tenorlage) von Joachim Tielke, Datierung: 1702

      Material/Technik:
      Decke Nadelholz; Boden und Zargen geflammter Ahorn; Hals, Wirbelkasten und Kopf Ahorn; Griffbrett schwarz gefasst.
      Maße:
      Schwingende Saitenlänge:575 mm
      Marke/Inschrift:
      Joachim Tielke // in Hamburg, An. 16 [hs]
      702 — Reparirt // Dominikus Kaspar // Saiten-Instrumentenmacher //
      Wangen im Allgäu, 1879 — reparirt Dom. Kasper Wangen im Allgäu // den
      10. März 1879
      Beschreibung:
      4-saitig. Gambenförmiger Korpusumriss, c-förmige Schalllöcher, geschnitzter Kopf.
      Literatur:
      Martius, Klaus: Violen da gamba im
      Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, in: Glareana. Nachrichten der
      Freunde alter Musikinstrumente, Heft 2 (1999), S. 49. — Wege in die
      Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert. Hrsg.
      von Jutta Zander-Seidel, Roland Prügel. Ausst.Kat. GNM 2014. Nürnberg
      2014, Kat.Nr. 399 und 400.


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd


      Germanisches Nationalmuseum, Foto: Günther Kühnel, CC-by-nc-nd
      Ich wurde einfach mal bei einem Gambenbauer oder einem Spezialisten für historische Streichinstrumente anfragen (z.B. hier: geigenbau-mehler.de).

      Solche Instrumente gibt es nicht "in Serie"- da braucht man einen gut gefüllten Geldbeutel. Allein das Elfenbein ist heute sauteuer. Es geht ja nur Mammutelfenbein, oder du treibst irgendwo alte Klaviertasten auf, manchmal -je nach Wölbung und erforderlicher Intarsiengrösse- ist das Material brauchbar.

      Prinzipiell gehen tut vieles- kostet eben nur entsprechend.
      Das Elfenbein würde ich persönlich besorgen. Alleine dafür lohnt es ich ein altes Jahrhundertwendeklavier zu kaufen. Natürlich geht es dann auch noch nicht unter 5-stellig, aber das wäre im Gegensatz zu einer authentischen Tielke noch irgendwie machbar.

      Barocklautenkopien in dieser Art werden schon im 4-stelligen Bereich angeboten:
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      • Barocklaute_13c_Schelle_frontal (1).jpg

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